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Knack den Code!

Finde den Chip!
Ein Mikrochip – ‘Chip’ – ist ein superkleines Teil, in dem ganz viele Informationen gespeichert sind. Eine Information ist zum Beispiel: dein Name, dein Alter oder deine Schuhgröße. Eine verschlüsselte Information ist ein Code

Im Computer-Mikrochip besteht der Code aus den Ziffern 0 und 1,  die in gaanz langer Folge geschrieben sind. Wenn du dir einen Chip anschauen willst, schraubst du besser nicht den Computer von deinen Eltern auf!
Sondern schaust dir zum Beispiel mal die Plastikkarte genauer an, mit der man Geld aus Bankautomaten holen kann Oder die Plastikkarte, die ihr beim Arzt vorzeigen müsst.

Lass dir mal von einem Erwachsenen alle Plastikkarten zeigen, die sie oder er mit sich rumträgt. Such auf den Plastikkarten nach einem kleinen Quadrat. Das Quadrat kann golden oder silbern sein. Es glänzt. Es hat Linien und sieht ein bisschen aus wie ein zusammengesetztes Puzzle. Der Chip darf nicht beschädigt sein, sonst ist die Karte defekt.

Wo steckt KEINE Mikrochip-Information drin?
Kartenchip

  • Handy
  • Waschmaschine
  • Computer
  • Verpacktes Lebensmittel im Supermarkt
  • Kartoffelchip

(Lösung: die letzten zwei Punkte)

Knack den Code!
DNUH NIE TSI IFLA
(Lösung: Alfi ist ein Hund! Jedes Wort ist rückwärts geschrieben und der ganze Satz auch. Lies von rechts nach links.)

UARFXSNOMMISXTAHXTSGNAXROVXNEDNUH
(Lösung: Frau Simmons hat Angst vor Hunden! Jedes Wort ist rückwärts geschrieben, aber der Satz liest sich normal von links nach rechts.)

ALOZFZIHOATZOHUZNOZGOZER
(Lösung: Alfi hat Hunger! Streich einfach alle O und Z raus.)

Und der Chip im Hund? Ist eine lange Nummer, an der man sehen kann, wo der Hund herkommt. Zum Beispiel:  2 7 6 3 0 8 6 5 0 4 4 8 1 5 2

276 bedeutet Deutschland. Jeder Hund bekommt eine Nummer, die es nur ein einziges Mal gibt – wie eure Telefonnummer. In einer Datenbank kann jede Nummer mit Besitzern verknüpft werden. So kann man einen Hund in sein Zuhause zurückbringen, wenn er entlaufen ist.

Codes ohne Chip
STAGENatürlich gibt es auch jede Menge Codes, die ohne einen Chip funktionieren! Das siehst du ganz leicht auf der Milchtüte. Oder auf der Saftflasche – da sind Strichcodes. Die schwarzen und weißen Balken
sind der Code für Zahlen, je nachdem wie dick oder wie dünn und wie weit auseinander sie sind. Das Lesegerät an der Supermarktkasse kann die Zahlenreihenfolge erkennen und mit einem Preis verbinden. Zur Sicherheit (falls das Lesegerät nicht funktioniert) stehen die Zahlen aber auch drunter.
Schau mal in den Kühlschrank, wo überall ein Strichcode drauf ist!

Und dann gibt es noch diese Codes:
QR-Codeim Klartext steht hier: www.lennycara.de

Das sind QR-Codes (gesprochen Kuh-Err). Du siehst diese Codes oft auf Plakaten, aber manchmal auch auf T-Shirts oder Tassen. Weil dieser Code 2 Dimensionen hat, also oben / unten und links / rechts, passen hier mehr Informationen rein. Wenn jemand eine bestimmte Sorte Handy hat (ein Smartphone), kann man damit den Code fotografieren und gleich ins Internet zu der Seite gehen.

Erfinde deinen Namen als Zahlencode!
Schreib alle 26 Buchstaben des Alphabets auf. Gib jedem Buchstaben eine Zahl. Das kannst du der Reihe nach machen, also A = 1, B = 2, C = 3 und so weiter. Oder du fängst bei einem anderen Buchstaben mit 1 an, also zum Beispiel B = 1, C = 2 und dann bekommt das A ganz am Schluss die 26. Oder du machst es wild durcheinander, also zum Beispiel A = 5, B = 12, C = 9 … Da musst du aber aufpassen, dass du keine Zahl doppelt vergibst.

Nach deinem Code-System kannst du deinen Namen jetzt als Zahl schreiben. Bei dem Beispiel A = 1, B = 2, C = 3 und so weiter ist das 3-1-18-1 für ‚Cara‘.

Du kannst natürlich jedes beliebige Wort mit deinem Zahlen-Code verschlüsseln. Wenn du den Schlüssel zu deinem Code (also die Zuordnung von Zahl zu Buchstabe) mit einem Freund teilst, habt ihr eine gemeinsame Geheimschrift!

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