Lernen_Abenteuer

Lernen

Am nächsten Tag fuhr Anna sie zur Hundeschule, wollte aber nicht mit reinkommen. Herr Simmons hatte nämlich gesagt, dass Lenny, Cara und Alfi sich alleine bewähren sollten.

Lenny war aufgeregt und schaute Cara hilfesuchend an. “Selela!”, flüsterte Cara. Wir schaffen das! hieß das in ihrer Geheimsprache. Lenny nickte. Selela!

Cara zog das Tor auf. Dahinter lag in einiger Entfernung ein kleines Haus. Rundum war ziemlich viel Rasen, fast ein Fußballfeld, schätzte Lenny, und um den Rasen herum war ein Zaun. Vor dem Haus warteten mehrere Erwachsene mit Hunden. Ein Jugendlicher hielt sich abseits. Er hatte seine Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen und die Hände in den Taschen vom Trainingsanzug vergraben.

Alfi zerrte plötzlich nicht mehr an seiner Leine, sondern schlich ganz nah bei ihnen. Eine Frau trat aus dem Haus. Sie hatte Block und Stift in der Hand und winkte sie heran. “Hallo, ihr drei! Ich bin Lisa, die Hundetrainerin.” Trainerin klang eher nach Sport als nach Schule.

Der winzige Hund einer älteren Frau knurrte Alfi an. Alfi schaute erstaunt auf ihn runter. Daneben stand eine schokobraune Dogge, die fast so groß wie Lenny war. Das riesige Tier guckte fröhlich in die Runde.

“Wen haben wir denn alles?”, rief Lisa. “Frau Pipenbrink mit Fips …”

Der kleine Hund mit spitzer Schnauze knurrte jetzt sein Frauchen an. “So ist er manchmal.” Frau Pipenbrink klang verschüchtert. “Dann darf ich nicht mal in mein eigenes Schlafzimmer. Fips sitzt dann auf dem Bett und lässt mich nicht rein.”

Hund gegenTauben

In dem Moment landete eine Taube schräg hinter der Dogge und pickte nach einem Krümel. Die Dogge sprang herum und machte einen Satz auf den Vogel zu. Sein Herrchen, ein älterer, dünner Mann konnte die Leine nicht festhalten. Die Taube flatterte weg.